Kontakt ...

Claudia W. Grohskurth
Lochbergstraße 2
74889 Sinsheim-Steinsfurt

Telefon 07261 - 135 32


» Anfahrt mit google-maps
MyroAgogig


MyroAgogig bedeutet: Lebendigkeit in der Trauer.

zertifikat„Trauer und Verlust ist ein Gefühl, das uns begleitet von Anbeginn der Menschheit. Wenn wir hierzu keine Fähigkeiten mitgekommen hätten, wären ganze Völkerstämme schon ausgestorben.“ Das sind Äußerungen des Psychologen und Trauer-Forschers Dr. Jorgos Canacakis. Bei ihm habe ich in 2010 die Ausbildung zum LTUM ( Lebens-Trauer-Umwandlungs-Modell ) absolviert. Das Zertifikat für einen erfolgreichen Abschluss habe ich im Juni 2011 erhalten.

Trauer hört nie auf, Trauer ist immer da. Die Trauer braucht Bewegung, dann gibt sie ein Potential an Kraft, das unermesslich ist. Trauer begleitet uns ein Leben lang. Wir sind von der Evolution her dazu bestimmt, Trauer auszuhalten. Trauer ist keine Krankheit und braucht keine Therapie. In der gelebten Trauer steckt so viel Lebensenergie .. .zig %. Mit der „NICHT“ gelebten Trauer füttern wie eine Hyäne, die da heißt! : DEPRESSION !

Aussage von Jorgos: “80 % aller Depressionen kommen von nicht gelebter Trauer.“

In der Trauer spüren und fühlen wir uns total. Nicht nur das Ableben eines geliebten Menschen verursacht das Gefühl von Trauer, sondern auch Trennung/Scheidung, (fast jede zweite Ehe wird geschieden, und die anderen überlegen es sich noch). Arbeitsplatz-Verlust, Ortswechsel, Kinder gehen aus dem Haus, Unfälle (nichts ist mehr so ,wie es war), eine Totgeburt, Abtreibungen ect , ect lösen Trauer aus. Das für mich Neue, war die HeLiWiGaiSA Haltung. In dieser Haltung wird mit offenen Augen geweint, bis der Schmerz abgeebbt ist. Das kann jeder probieren und testen, der zu mir kommen möchte.

Neben HeLiWiGaiSA –Haltung gibt es noch viele Rituale, die helfen , sich von jemandem oder etwas zu verabschieden. Das für mich wieder erneuerte ist das "Heilgesänge singen". Dieses Kulturgut stirbt fast aus. Durch die Ausbildung bei Jorgos erhalten wir Mitteleuropäer wieder Impulse es anzuwenden. Beim Klagelied singen fühlen wir den Schmerz und geben ihm, durch Singen und rhythmisches Bewegen, Ausdruck.

„Die Träne ist eine scheue Dame, die gesehen werden möchte.“ Aussage von Jorgos. Das meint, weinen mit offenen Augen. Ich selbst weine jetzt mit offenen Augen. Ein Gefühl von: das ist der Schmerz, so fühlt es sich an. Wenn ich ihn angucke (den Schmerz) geht er auch vorbei, wie eine Welle. Mit geschlossenen Augen weinen, meint: Du bist sofort im Geschehen. Du machst die Augen zu . Du möchtest den Schmerz nicht ansehen und gehst in die Erstarrung. Er- starr- ung schon das Wort bringt Unbeweglichkeit. Mit der Erstarrung gehen wir ins Verdrängen und spüren uns nicht mehr. Wir brauchen so viel Energie für`s Verdrängen. Diese Kraft können wir umwandeln in Lebens-Freude. Trauer ist ein unermessliches Potential Gefühle und Lebendigkeit zu leben.“ Liebe dich selbst, und freu dich auf die nächste Krise“ , dieses Buch von Eva-Maria Zurhorst meint das gleiche. In der Krise steckt viel Entwicklungspotential drin.

So sicher wie die Geburt ist das Sterben. Das eine funktioniert nicht, ohne das andere. Nur wenn wir das Sterben in unser Leben integrieren, leben wir unserer ganzen Resourcen. Wenn wir das nicht tun, ist unser Leben ein einziges Davonlaufen.